Mülldeponie - Tom Fisk at Pexels
Share on facebook
Share on twitter

Und alles was am Ende von uns bleibt ist Müll

Dieses Jahr habe ich mir keine strengen Vorsätze gesetzt. Es gibt, dass ein oder andere, dass ich gerne verändern möchte, aber es muss nicht radikal sein. So möchte ich zum Beispiel weniger Gluten essen, aber ein kompletter Verzicht muss es zum Glück nicht sein. Außerdem würde ich gerne ein Mal im Monat einen Blogpost schreiben – so wie jetzt. Bei alle dem möchte ich nicht zu streng mit mir sein und vor allem realistisch bleiben.

Vor ein paar Jahren hatte ich mir noch Ziele im Bereich Zero Waste und Plastikvermeidung gesetzt. Doch in diesem Bereich habe ich bereits einiges erreicht und dass ich ein Geschäft führe, das Zero Waste und plastikfreie Produkte anbietet, hat da sicherlich geholfen. Eine Sache würde ich jedoch gerne noch mit der Zeit ändern um noch nachhaltiger zu leben und die wurde mir die Tage wieder bewusst vor Augen gehalten.

Leben im Überfluss

Die Tage habe ich nach der Arbeit ausnahmsweise mal den Fernseher angemacht. Ich wollte mich einfach ein bisschen berieseln lassen und von der Arbeit abschalten. Da habe ich auf RTL zufällig einen Bericht über Tatortreiniger gesehen und musste an die gleichnamige Serie denken, von der ich auch ein paar Folgen gesehen habe. In der Reportage haben sie die Wohnung von einem verstorbenden Mann leergeräumt, der keine Verwandte hatte.

Die Tatortreiniger haben über 40 blaue Müllsäcke voll mit Zeug aus der Wohnung entsorgt. Das ist also was am Ende von uns übrig bleibt: Müll. All das Zeug, was wir über Jahre angehäuft haben. Dazu kommt noch der Müll, den wir während unseres Lebens verursachen. Und das nur von einer Person. Erschreckend!

Weniger macht auch glücklich

Letztes Jahr habe ich viel ausgemistet. Auch wenn ich so zu meinem Müllberg beigetragen habe (natürlich habe ich den Müll getrennt und manches habe ich auch zum Second-Hand Laden gebracht), hat das Ausmisten und Loslassen gut getan. Es war sehr befreiend. Nachdem ich die Reportage gesehen habe, denke ich jedoch, dass ich mich von noch mehr trennen könnte. Das Ziel soll sein, mich von allem Unnötigem zu trennen, dass ich nicht brauche und dass ungesehen in einem Schrank oder einer Box liegt.

Sich von etwas zu trennen ist nicht immer einfach, doch das Meiste werden wir wahrscheinlich nicht missen. Wenn wir uns unsicher sind, gibt es immer noch die Möglichkeit die Dinge in einer Box zu verstauen und wenn wir sie nach einer gewissen Zeit nicht gebraucht haben, können sie gehen. Hier habe ich für euch 5 Tipps zusammen gestellt wie ihr durch die Änderung eurer Sichtweise einfacher nachaltiger leben könnt. Denn Veränderung fängt im Kopf an!

Ich bin an einem Punkt angekommen, wo mir das Ausmisten nicht mehr ganz so einfach fällt. Da gibt es noch die Kiste mit Bastelsachen, wovon man vielleicht noch mal was gebrauchen kann und die Kiste mit Erinnerungsstücken. Doch genau wie mit meinen anderen Vorsätzen für dieses Jahr nehme ich mir mit diesem Vorhaben Zeit. Das Wichtigste ist erst mal, dass ich ein Ziel habe und mir dieses immer wieder bewusst mache. Seit Längerem kaufe ich schon bewusst ein, nun geht es darum meinen Besitz auf ein Minimum zu reduzieren, dass mich glücklich macht.

Denn bereits während meines Lebens möchte ich den Müll, den ich verursache so gut wie möglich reduzieren und am Ende so wenig wie möglich hinterlassen, dass auf der Müllkippe landet.

0 Antworten auf &‌#8222;Und alles was am Ende von uns bleibt ist Müll&‌#8220;

Copyright 2020 by Sina Longman – Eco Zeena. Wordpress website hosted with BIOHOST.